Kursangebot

KG1 bietet eine große Bandbreite an Trainings rund um das Thema Sicherheit, welches in der Öffentlichkeit immer mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Dabei richten sich unsere Trainingsmaßnahmen an Angehörige von Behörden, sowie zivile Anwender gleichermaßen.

Unsere Trainings sind das Ergebnis fundierter Ausbildungen und jahrelanger Best Practice im Sicherheitsmanagement im behördlichen und zivilen Sektor im In- und Ausland.

Dabei haben wir uns zu Eigen gemacht, verschiedenste Ausbildungsinhalte miteinander zu kombinieren, um unseren Kunden das Beste verschiedener Welten zugänglich zu machen und an den entsprechenden Kontext anzupassen.

Grundsätzlich muss ein Teilnehmer volljährig sein oder in Begleitung seines Erziehungsberechtigten teilnehmen.

Alle unsere Dienstleistungen bieten wir nur für geschlossene Gruppen an!

 

Ausrüstungsliste für alle Flucht-Ausbildungen (unseren Empfehlungen in Klammern):

  • 1 x ID-Card
  • 1 x Kopfbedeckung (Bonnie in Tarnmuster)
  • 1 x Wetterfeste Jacke (Ventile)
  • 1 x Warmer Pullover (Flees)
  • 1 x Unterwäsche/Strümpfe/Shirt
  • 1 x Hose lang (Mischgewebe)
  • 1 x Gürtel
  • 1 x Stabile wasserfeste Wanderstiefel
  • 1 x Stabile Handschuhe
  • 1 x Feldmesser (hochwertig)
  • 1 x Kompass (ein einfacher Kompass ohne SchnickSchnack reicht)
  • 1 x Handy (wasserdicht verpackt, Akku voll)
  • 1 x Taschenlampe (Batterien voll)
  • 1 x Rucksack (30 bis 50 Liter)
  • 1 x Wasserblase mit min. 3 Liter Wasser
  • 1 x 1,5 Liter PET-Flasche mit Wasser
  • 1 x Persönliches Erste-Hilfe-Set (Inhalt selbst bestimmen)
  • 1 x Persönliches Survival-Set (Inhalt selbst bestimmen)
  • 1 x Feuer (Feuerzeug und Feuerstarter)
  • 1x Wasserfilter (klein)
  • 2 x große Müllsäcke ab 60 Liter
  • 1  Meter Panzertape (aufgewickelt auf eine alte Krankenkassenkarte)
  • 5 x Tampons
  • 3 x Teelichter
  • 5  Meter Paracord
  • 1 x Survival-Decke (Plahne/Tarp)
  • 1 x Metal-Becher (Einwandig)
  • 1 x Waschzeug (extrem klein gehalten)
  • 1 x Ersatzunterwäsche/Strümpfe/Shirt
  • 1 x Shemag (100% Baumwolle)
  • 1 x Notizbuch und Bleistift
  • 1 x Toilettenpapier (wasserdicht verpackt)
  • 1 x Ersatzsehhilfe für Brillenträger

 

Mehr Ausrüstung darf, sollte aber nicht mitgenommen werden!

Die gesamte Ausrüstung und Kleidung sollte in gedeckten Farben gehalten und dem zukünftigem Einsatzgebiet farblich und klimatisch angepaßt sein.

Fehlende Ausrüstung kann dazu führen, das der Teilnehmer die gestellten Aufgaben nicht erfüllen/teilnehmen kann.

Besondere Gefahrenlagen

Bürgerkriegshandlungen, Terror und Amokläufe mitten in Europa.

Leider kommt es auch in Europa täglich zu Bürgerkriegshandlungen, Terror und Amokläufen bei denen Sturmgewehre, Schrotflinten, Pistolen, Macheten, Äxte, Knüppel und Bomben genutzt werden.

Grundsätzlich gilt für den Fall einer solchen ​‌“Besonderen Gefahrenlage“ der Dreiklang ​‌“fliehen/verstecken/kämpfen“, was bedeutet, dass die oberste Priorität beim Ereignisfall die Flucht vom Ort des Geschehens sein sollte. Ist dies nicht möglich, soll man sich verstecken, anderen Personen helfen und – sofern möglich – verbarrikadieren.

Ist auch das nicht möglich, weil man entdeckt wurde oder der Täter die Barrieren überwunden hat, bleibt als letztes Mittel der Kampf.

Während klassische Trainings den Fokus auf den Kampf legen und Techniken für das improvisierte Verbarrikadieren lehren und Schnellkurse in Selbstverteidigung mit improvisierten Waffen anbieten, verfolgt KG1 einen anderen Ansatz.

Wir legen bei diesem Anti-Terror-Training den Schwerpunkt auf die erste Option – die Flucht –, um so schnell wie möglich aus einer misslichen Lage zu entkommen.

Was sich zuerst simpel anhört, ist alles andere als das. Es gilt, sich taktisch vernünftig unter Ausnutzung von Deckung vom Ort des Geschehens zu entfernen. Um dies zu erreichen, wird auch die Perspektive des Angreifers aufgezeigt und erläutert wie dessen Mindset funktioniert. Zu dem unterscheiden wir bei unseren Ausbildungen deutlich zwischen Terror und Amok. Terror verfolg eine Ideologie und verfolgt langfristige Strategien. Terror möchte Angst verbreiten.  Amok ist impulsives Verhalten und verfolgt keine Strategien.

Ein Beispiel für eine mögliche Lage welche so schon öfter, auch in Europa vorgekommen ist: „Wir sind mitten drin in der Terrorlage, überall Verletzte und Tote. Einer Ihrer beliebtesten Arbeitskollegen liegt schwerverletzt auf dem Boden. Laufen Sie einfach weg oder helfen Sie? Wie können sie helfen ohne Verbandskasten, ohne sich selbst zu gefährden? Ein kleiner Fehler kann Ihnen und/oder ihrem Kollegen jetzt das Leben kosten!“

Terror- und Amoklagen zählen in der Notfallmedizin zu den sogenannten „besonderen Gefahrenlagen“, kurz: BGL.  Allen BGL ist gemeinsam, dass der Rettungsdienst und die Polizei nicht innerhalb der durchschnittlichen 8 Minuten jedem beteiligten Menschen helfen kann. Dies ist bei BGL zumeist folgenden Faktoren (einzeln oder in Kombination) zugeschrieben: 

  • Gefährdung der Rettungskräfte: Der Täter ist noch aktiv, Rettungskräfte werden zum bevorzugtem Ziel. 
  • Überlastung der Infrastruktur: Rettungskräfte sind an anderen, parallelen Anschlagsorten gebunden oder Rettungskräfte sind einfach überfordert. 
  • Massenanfall von Verwundeten: Es gibt zu viele Verwundete und zu wenig Rettungskräfte 
  • Rettungswege blockiert: Lage ist sicher aber Sprengschäden, Massen von Schaulustigen oder fliehenden Personen etc. haben Rettungswege versperrt. 

Deshalb ist Selbst- und Fremdhilfe hier oberstes Gebot. Um zu helfen müssen wir wissen wem wir wie helfen können!

Ausbildungsinhalte für die Ausbildung BGL sind: 

  • Beurteilen der Lage 
  • Richtig unter Ausnutzung von Deckung flüchten 
  • Verstecken und Verbarrikadieren 
  • Beurteilen von Sichtschutz und Deckung  
  • Taktisch richtiges Verhalten als Einzelperson 
  • Taktisch richtiges Verhalten als Gruppe 
  • Informationen sammeln und weiter geben 
  • Notruf 
  • Kommunikation mit Rettungskräften 
  • Anderen Personen helfen 
  • Erste Hilfe ohne Erste Hilfe Kasten 
  • Taktisch richtiges Verhalten beim Eintreffen der Polizei/Rettungskräfte

Kursdauer bis 8 Stunden

Flucht

Nicht nur Entwicklungshelfer oder Journalisten in Krisengebieten können in die Situation geraten Hals über Kopf einen Ort verlassen zu müssen, weil über Nacht ein Regime kollabiert ist und die Oppositionstruppen in die Hauptstadt einrücken.  Unsere hochkomplexe Gesellschaft wird immer verwundbarer und ein Hackerangriff auf die Stromversorgung kann innerhalb kürzester Zeit zu einem Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung führen.  In so einer Situation kann man gezwungen sein, seinen angestammten Ort zumindest vorübergehend zu verlassen und sich in einer tendenziell feindlichen Umgebung allein oder in einer Gruppe zu bewegen, um einen sicheren Ort zu erreichen.  Hierzu gilt es, sich taktisch sicher unter Ausnutzung der Umgebung zu bewegen. Das heißt für Andere unsichtbar zu bleiben, während man selbst jederzeit einen Überblick über die Lage behält. Solch ein taktisch sicheres Verhalten wird im Kurs trainiert.

Dieser Kurs dient auch als  Vorbereitung für den Kurs „Flucht & Überleben in Risikolagen“ und ist perfekt geeignet für kleine Gruppen und Familien.

Kursdauer bis 8 Stunden

Kursinhalte:

Verschiedene Positionen in der Gruppe.
Grundsätze der Tarnung. Geräuschlose/geräuscharme Fortbewegung. Taktische Marschordnung in verschiedenen Geländeformen. Fortbewegungsarten. Bewegung in offenem, gedecktem und bebauten Gelände. Queren von Wegen und Straßen. Nonverbale Kommunikation.

Flucht & Überleben in Risikolagen

Ziel dieses Kurses ist es, dass die Teilnehmer mit sehr wenig Ausrüstung taktisch richtig in unterschiedlichen Lagen bestehen.

Survival-Trainer Axel Schommartz von KG1 hat den Kurs „Flucht & Überleben in Risikolagen“ für all jene ins Leben gerufen, die in abgelegene Winkeln der Welt arbeiten oder auch mal Urlaub machen. Geprägt sind solche Gebiete meist von einer instabilen politischen Lage und einer hohen Kriminalität.

Seien wir mal ehrlich! Der Großteil von uns lebt im urbanen Umfeld und eher nicht im Wald. Dementsprechend sollten auch wir uns damit auseinandersetzen, wie wir in einer Krisensituation in der Natur und der näheren Umgebung agieren können.
Genau dort setzt der Kurs an und geht aber auch einen entscheidenden Schritt weiter, ist er nicht nur Ausbildung, sondern auch Simulation.

Bei der Geländekunde (Gelände lesen) gehen wir z.B. auf Geländeformen, Gewässer, Geländebedeckung und  unterschiedliche Bodenarten ein.

Die Ausbildungsinhalte sind mit unseren Erfahrungen aufgewertet und an den zivilen Kunden angepasst und nicht wie bei vielen Anbietern, einfach nur vom Militär eins zu eins übernommen. Dieses ermöglicht es auch unseren zivilen Kunden im Ernstfall richtig zu handeln!

Alle Teilnehmer werden sich durchgehend in den taktischen Lagen Flucht und Überleben befinden und gestellten Aufgaben meistern müssen.

Ausbildungsinhalte: Navigation mit Karte, Kompass, Sonne und Sternen. Beurteilen der eigenen Lage/Feindlage unter Berücksichtigung der Mittel und Möglichkeiten. Taktisches Verhalten in der Gruppe. Geländekunde. Bewegen im offenen, gedeckten und bebauten Gelände unter starker Bedrohung. Lagerplatz auswählen unter taktischen Aspekten. Sichern des Lagerplatzes. Gewässerdurchquerung mit Ausrüstung. Nonverbale Kommunikation.

Kursdauer bis 24 Stunden

Taktisches Verhalten am KFZ

Vom Entwicklungshelfer oder Journalist in Krisengebieten, die in einen illegalen Checkpoint geraten, bis hin zum Fernreisenden, der versehentlich in einer fremden Stadt in eine No-Go-Area gerät und Opfer von Carjacking wird. Die Möglichkeiten mit einem Kfz in bedrohliche Situationen zu geraten sind zahlreich. Auch hierzulande kommt es zu ersten Vorfällen, bei denen Unfälle vorgetäuscht werden, um arglos Hilfe anbietende Autofahrer auszurauben.
Im Kurs „Taktisches Verhalten am KFZ“ werden die korrekten Verhaltensweisen trainiert, sollte man mit dem Kfz in eine heikle Situation geraten. Aber auch Verhaltensweisen, wie man ruhig bleibt und die Übersicht über die Lage behält, um weitere Gefahren abzuwenden, stehen auf der Agenda.

Kursdauer bis 6 Stunden

Die Teilnahme sollte nach Möglichkeit mit dem eigenen KFZ (Kraftfahrzeug) erfolgen!

Durch KG1 zur Verfügung gestellte KFZ verursachen Zusatzkosten, welche dann gesondert in Rechnung gestellt werden müssen.

Kontaktformular

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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